Skype & Co. mit dem Handy – O2 erlaubt VoIP in seinem Mobilfunknetz

O2 erlaubt als erster deutscher Mobilfunk-Anbieter seinen Kunden die Nutzung von Internet-Telefonie (VoIP) über sein Netz.

Das teilte die Telefonica-Tochter in München mit. „Wir haben eines der modernsten und schnellsten mobilen Datennetze in Europa, und das sollen unsere Kunden ohne Einschränkungen erleben, egal ob Surfen, E-Mailen, Instant Messaging oder eben auch Telefonieren“, wird Lutz Schüler, Geschäftsführer Marketing & Sales Telefónica O2 Germany, in einer Pressemitteilung zitiert. Mit der Öffnung des mobilen Highspeed-Netzes für VoIP-Dienste setze man neue Maßstäbe im Bereich mobiles Internet.

O2 erreicht in Deutschland nach eigenen Angaben mit seinem mobilen Datennetz nahezu 100 Prozent der Bevölkerung. „Weite Teile“ seien zudem mit HSDPA mit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s und auch der schnellen Upload-Technologie HSUPA versorgt.

Andere Netzbetreiber wie zum Beispiel T-Mobile untersagen in ihren Verträgen teilweise ausdrücklich die Nutzung von Instant Messaging und VoIP, weil sie dadurch ihre traditionellen Umsatzströme über SMS und Sprachtelefonie bedroht sehen. Als Begründung führen sie dabei oft auch eine durch VoIP drohende Überlastung ihrer Netze an. (Computerwoche/mec)

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